Energiewende: Digitale Smart Meter werden zur Pflicht

Energiewende: Digitale Smart Meter werden zur Pflicht

Die Einführung von intelligenten Messsystemen (Smart Metern) ist das Startsignal für die Digitalisierung der Energiewende in Deutschland. Mit Smart Metern können Privatnutzer sowie Unternehmen ihren Stromverbrauch beziehungsweise die Einspeisung ihres Stroms etwa aus Solarzellen vom Dach besser und komfortabler managen und von neuen Tarifen profitieren. Variable Stromtarife sind dabei das Ziel und die Zukunft. Für die Wallbox zu Hause oder für Ladestationen in Unternehmen sind sie ohnehin bereits vorgesehen und ab 10.000 Kilowattstunden grundsätzlichen Verbrauch pro Jahr ist der Einbau ohnehin längst Pflicht. Mit Smart Meter soll ermöglicht werden das Stromnetz besser auszulasten. Das macht die Energiewende effizienter und spart teuren Netzausbau zugunsten aller Stromkunden. Alles Wissenswerte dazu bei uns.

Energie: Koalition einigt sich auf schnelleren Ökostrom Ausbau

Energie: Koalition einigt sich auf schnelleren Ökostrom Ausbau

Ist es der grosse Wurf oder ein schlechter Kompromiss? Die große Koalition hat sich offenbar auf eine Reform für einen schnelleren Ausbau von Ökostrom verständigt. Nach langen Verhandlungen einigten sich die grosse Koalition von CDU, CSU und SPD über bislang offene Punkte bei der Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), wie Vertreter der Fraktionen mitteilten. Dazu gehören Regelungen zum Fortbetrieb älterer Solar- und Windkraftanlagen, die bald kein Fördergeld mehr bekommen.

CO2: Bundestag beschließt höheren CO2-Preis – Tanken wird ab 2021 teurer

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Benzin und Diesel, Heizöl und Erdgas werden teurer: Im ersten Step 7 ct. pro Liter für Benzin, 7,9 ct. pro Liter für Diesel. Das Brennstoffemissionshandelsgesetzes ist damit beschlossen. Weitere Erhöhungen sind bereits beschlossen. Mittelfristig ist eine deutliche Erhöhung denkbar, auch weil der Rohölmarkt anzieht.
Der Emissionshandel startet im Jahr 2021 nun mit einem fixen CO2-Preis von 25 Euro pro Tonne. Die schwarz-rote Koalition wollte eigentlich bei zehn Euro anfangen. Auf Druck der Grünen hatte sich aber der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag Ende 2019 auf die Erhöhung geeinigt. Dies wird nun gesetzlich umgesetzt.

Energie: Werden Autohersteller auch Energieversorger?

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Es ist eine logische Konsequenz, das Geschäft mit elektrischer Mobilität und Energie zusammen zu bringen. Ein Elektrofahrzeug hat einen grossen Energiespeicher. Dieser muss mit Energie geladen werden, um damit den Antrieb auf der Strasse zu gewährleisten. Ein Energiespeicher, wie das Fahrzeugakku kann aber so viel mehr. Es kann eingebunden werden in die Energiewende, wenn erneuerbare Energie aus Photovoltaik, Wind und Wasserkraft nicht gleichmässig verfügbar sind. Tesla scheint es nun ernst zu machen. Das TEC Unternehmen möchte die Energiewende vorantreiben und möglicherweise in den Energiemarkt einsteigen. Eine richtig coole und konsequente Ausrichtung.